Große Müllsammelaktion in Bleckede - Klimadetektive räumen auf

Am 8. Juli 2015 startete im Rahmen des Umweltwettbewerbes "Die Klimadetektive" eine Umweltaktion an der Elbtal-Grundschule. Die Klimadetektive der Klasse 3b sammelten rund um die Schule und in der Stadt Müll. In mehreren Gruppen gingen die Schülerinnen und Schüler auf die Jagd. Fast 25 kg Müll verschwanden innerhalb kürzester Zeit von Bleckedes Straßen. Dabei wurden auch ungewöhnliche Funde gemacht.Unglaublich, was die Leute alles auf die Straße werfen.

Den Kindern wurde hier erst richtig klar, welchen Wert die Müllsammelaktion hat. Sie wunderten sich ein ums andere Mal, warum Menschen ihren Müll einfach am Straßenrand entsorgen. Das Bewusstsein für eine saubere Umwelt wurde an diesem Morgen nachhaltig geschärft.

 

Preisverleihung im Lüneburger Glockenhaus

Die Anstrengung hat sich für die Schülerinnen und Schüler doppelt gelohnt: Sie haben erstens ihren Heimatort sauberer und schöner gemacht.

Zweitens bekamen sie für ihren Kalender, der im Kunstunterricht entstand, den dritten Preis des Umweltwettbewerbes "Die Klimadetektive". Die Kinder nutzten den Kalender, um ihre Umwelttipps künstlerisch darzustellen.

Die Klasse 3b freut sich auf eine Besichtigung des Lüneburger Rathauses, durchgeführt von Bürgermeister Eduard Kolle.

Die Gewinnerkalender können vom 24. August bis zum 2. September bei Karstadt in Lüneburg besichtigt werden. Es lohnt sich!

Frühmorgens ging es los - ausgestattet mit den richtigen Handwerkszeugen machten wir uns auf den Weg.
Überall konnten wir weggeworfenen Müll entdecken.
Der kleinste Schnipsel wurde mitgenommen.
Manchmal mussten wir ordentlich suchen - gefunden haben wir immer etwas.
Nach 3 Stunden hatten wir einige Müllsäcke voll.
Das Müllsammeln machte irgendwie Spaß!
Warum wirft man Schuhe und ...

Handschuhe ins Gebüsch? Keiner von uns wusste darauf eine Antwort!

Bevor Müll gesammelt wurde, informierten sich die Kinder über verschiedene Müllsorten, wie man Müll vermeiden und wiederverwerten kann. In Gruppen recherchierten die Schülerinnen und Schüler, welcher Abfall besonders problematisch ist.

Dazu wurden Plakate erstellt. Die einzelnen Gruppen konnten sich so gegenseitig über Müll und die Probleme seiner Beseitigung informieren. Da ging es um Papierrecycling, Wasseraufbereitung, Glasrecycling, Atommüll und erneuerbare Energien.